Adventsmusik bei KerzenscheinAdventsmusik

Tradition hat in der Evangelisch-Lutherischen Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln das Angebot der „Adventsmusik bei Kerzenschein“. An den Donnerstagen nach den ersten drei Adventssonntagen gibt es in dieser Angebotsreihe jeweils um 19 Uhr eine Veranstaltung mit „Wort und Musik im Advent“. Die drei Abende sind ein Angebot, in der betriebsamen Vorweihnachtszeit zur Ruhe und Stille zu kommen, sich zu besinnen oder einfach mal abzuschalten. Nach der Musik sind Zuhörende und Musizierende eingeladen zu Glühwein, Tee und Gebäck. (MB/SN)

Weihnachtsmarkt und "Adventsmusik bei Kerzenschein" - PosaunenchorAdvents-Tradition bei SELK in Berlin-Neukölln

Traditionell am Wochenende des 2. Advents - in diesem Jahr vom 8. bis zum 10. Dezember 2017 - findet in Berlin-Neukölln rund um den Richardplatz der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt (http://www.berlin.de/ba-neukoelln/ueber-den-bezirk/alt-rixdorfer-weihnachtsmarkt) unter der Schirmherrschaft der Neuköllner Bezirksbürgermeisterin statt. Der Rixdorfer Weihnachtsmarkt gilt als schönster und stimmungsvollster Berliner Weihnachtsmarkt, gerade auch wegen seiner natürlichen Beleuchtung mit Petroleumlampen. Sein Reinerlös dient wohltätigen und karitativen Zwecken. Im Schein unzähliger Petroleumlichter unterstützen viele Vereine,

Organisationen und Verbände an über 200 Verkaufsständen die karitative Zielsetzung dieses berlinweit einzigartigen Weihnachtsmarktes. Die Öffnungszeiten: Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag von 14 bis 21 Uhr, Sonntag von 14 bis 20 Uhr.

Die Evangelisch-Lutherische Paulus-Gemeinde Neukölln (http://www.selk-neukoelln.de) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist mit einem eigenen Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten, auf dem unter anderem selbst gefertigte Marmeladen, Hexenhäuser und selbst hergestellter Eierlikör angeboten werden. Die Gemeinde präsentiert sich mit ihrem Stand zugleich der Öffentlichkeit.

Im Rahmen des Weihnachtsmarkt-Kulturprogramms spielt der Posaunenchor der Paulus-Gemeinde unter der Leitung von Rainer Köster am Sonntag, 10. Dezember, um 15 Uhr auf der Hauptbühne traditionelle volkstümliche Advents- und Weihnachtslieder.

Tradition hat nicht nur der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt, Tradition hat auch das Angebot der "Adventsmusik bei Kerzenschein" in der Paulus-Kirche der SELK in Berlin-Neukölln. An den Donnerstagen nach den ersten drei Adventssonntagen gibt es in dieser Angebotsreihe jeweils um 19 Uhr eine Veranstaltung mit "Wort und Musik im Advent". Die drei Abende sind ein Angebot, in der betriebsamen Vorweihnachtszeit zur Ruhe und Stille zu kommen, sich zu besinnen oder einfach mal abzuschalten. Nach der Musik sind Zuhörende und Musizierende eingeladen zu Glühwein, Tee und Gebäck.

Die Reihe wurde am gestrigen Donnerstag mit adventlicher Musik aus und um Taizé eröffnet. Es musizierten Sänger und Instrumentalmusizierende der Paulus-Gemeinde. Am zweiten Abend, Donnerstag, 14. Dezember, erklingt Musik für Blechbläser. Unter dem Thema "Neuköllner Bläseradvent" werden Bearbeitungen aus mehreren Jahrhunderten vorgestellt, Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Enrique Crespo, Traugott Fünfgeld, Ewald Weiss und vor allem Johann Crüger mit seinen festlich-strahlenden Choralsätzen. Ausführender ist der Posaunenchor der Paulus-Gemeinde Neukölln, Leitung: Rainer Köster. Am dritten Abend, 21. Dezember, gibt es Vokalmusik. Chor und Männerchor der Paulus-Gemeinde unter der Leitung von Jörn-Peter Schulz lassen "Weihnachtliche Chormusik" erklingen. (MB/SN)

UEK/SELK: Buß- und Dankgottesdienst in Berlin-Mitte Gemeinsames Wort und Brief an die Gemeinden unterzeichnet Voigt Schad Buettner f komp

"Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, dein' Heilgen Geist du zu uns send": Mit diesem Choralworten wurde ein ökumenischer Buß- und Dankgottesdienst eröffnet, der am heutigen Buß- und Bettag in Berlin stattfand. Zu diesem Gottesdienst hatten der leitende Geistliche der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirchenpräsident Christian Schad (Speyer), und der Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), eingeladen. Der Gottesdienst fand in der Kirche der SELK-Gemeinde in Berlin-Mitte statt. Anlass war das 200-Jahre-Gedenken "Evangelische Unionskirchen und selbstständige evangelisch-lutherische Kirchen 1817-2017", in dessen Rahmen eine bilaterale Arbeitsgruppe aus Vertretern der UEK und der SELK zwei Dokumente erarbeitet hatte, die dann in innerkirchlichen Prozessen in der UEK und in der SELK beraten und verabschiedet wurden.

Es war ein bewegender Moment, als Schad und Voigt als Predigt abwechselnd den "Brief an die Gemeinden" beider Kirchen verlasen, der einige Tage zuvor mit einem ausführlicheren "Gemeinsamen Wort" durch die Vollkonferenz der UEK und den Allgemeinen Pfarrkonvent der SELK verabschiedet worden war. Darin heißt es: "Beide Kirchen, SELK und UEK, nehmen die ausgesprochene Bitte um Vergebung an und sprechen einander unter dem Kreuz Christi solche menschliche Vergebung zu." Dieser Satz nimmt Bezug auf die teilweise von Schuld und Leid belastete Geschichte beider Kirchen. Es heißt dann aber weiter: "Beide Kirchen lassen sich dankbar an die geistliche Nähe erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus entstand, als Gemeinden der Bekennenden Kirche in altlutherischen Kirchen Aufnahme fanden. Nach Flucht und Vertreibung waren es altlutherische Gemeinden, die solche Hilfe von Gemeinden der Union erfuhren. Dankbar sind wir auch für die ökumenische Nähe und Nachbarschaft vieler unserer Gemeinden in der Gegenwart." Im Anschluss an das Bläserstück "Hoffnung" von Dieter Wendel, gespielt durch den Bläserkreis Berlin-Brandenburg unter Leitung von Rainer Köster, unterzeichneten Bischof Voigt und Kirchenpräsident Schad das "Gemeinsame Wort" und den "Brief an die Gemeinden".

In dem nachfolgenden Empfang in der nachbarschaftlich gelegenen St. Thomas-Kirche Berlin, die zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und damit auch zur UEK gehört, grüßte unter anderen auch Bischof Dr. Markus Dröge als leitender Geistlicher der EKBO.

Kirchenpräsident Schad hatte auch schon auf dem Allgemeinen Pfarrkonvent der SELK, der vom 6. bis zum 10. November in Rehe stattfand, in Bezug auf die Vergebungsbitte gesagt: "Diese Bitte und dieses Versprechen möchte ich als Vorsitzender der Vollkonferenz der UEK heute auch persönlich an Sie richten: die Bitte, dass Sie als Pfarrer und Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche Ihre Wahrnehmung der Union und der Unierten nicht mehr von früheren Verfehlungen belastet sein lassen, und das Versprechen, dass wir als Union und als Unierte zu einer weiteren Verständigung in den Fragen, die uns heute noch trennen, beitragen wollen, im Licht der Heiligen Schrift, die Grund und Richtschnur aller Lehre und allen Bekenntnisses ist, und in der Verantwortung vor der Welt, der wir als Christen ein gemeinsames Bekenntnis zu Jesus Christus schulden." Bischof Voigt dankte für diese Worte und erinnerte daran, dass er selbst als junger Pfarrer in Greifswald die Gastfreundschaft der Pommerschen Evangelischen Kirche erfahren habe, die die altlutherische Flüchtlingsgemeinde seit 1946 bis zum Bau einer Kirche beherbergt habe. Damals habe er noch nichts von der vorausgegangenen Gastfreundschaft altlutherischer Gemeinden für Pfarrer und Gemeinden der Bekennenden Kirche während der NS-Zeit gewusst. "Ökumene als Gasthaus - das ist ein schönes Paradigma!", sagte Voigt und dankte für die Gastfreundschaft der St. Thomas-Gemeinde. (SN)

Die UEK/SELK-Dokumente sind abrufbar unter:

www.selk.de/download/UEK-SELK-2017_Gemeinsames-Wort.pdf

www.selk.de/download/SELK-UEK-2017_Brief-an-die-Gemeinden.pdf

UEK/SELK – Ökumenischer Buß- und Dankgottesdienst zum 200. GGemeinde Mitte abe-denken der Kirchwerdung

Am Buß- und Bettag, 22. November, werden die Union Evangelischer Kirchen (UEK) und die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) in Berlin einen ökumenischen Buß- und Dankgottesdienst feiern. Der Gottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Kirche der SELK-Gemeinde in Berlin-Mitte. Unmittelbar im Anschluss sind die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher zu einem Empfang in der Berliner St. Thomas-Kirche eingeladen.

Im Buß- und Dankgottesdienst soll durch den leitenden Geistlichen der UEK, Kirchenpräsident Christian Schad (Speyer), und SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) ein "Gemeinsames Wort" unterzeichnet und ein "Brief an die Gemeinden" beider Kirchen verlesen werden. Diese Dokumente sind in einem bilateralen Prozess im Kontext des 200-Jahre-Gedenkens "Evangelische Unionskirchen und selbstständige evangelisch-lutherische Kirchen 1817-2017" erarbeitet worden. Unter anderem haben der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Markus Dröge, und der leitende Geistliche des SELK-Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg, Peter Brückmann, ihr Kommen zu dem Gottesdienst zugesagt.

Am 10. November hatte zunächst der Allgemeine Pfarrkonvent der SELK in Rehe das "Gemeinsame Wort" und den "Brief an die Gemeinden" angenommen. Am selben Tag fasste die Vollkonferenz der UEK in Bonn im Beisein von SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. einen solchen Beschluss.

In Anerkenntnis einer gemeinsamen Verantwortung für die Schuld der Vergangenheit wird in dem Brief an die Gemeinden eine gegenseitige Bitte um menschliche Vergebung in historischen Zusammenhängen ausgesprochen. So heißt es in diesem Text: "Die UEK erkennt, dass Vorgängerkirchen und in ihr handelnde Personen an bekenntnisgebundenen Lutheranern schuldig geworden sind. Sie bittet die SELK um Vergebung: Die Schuld der Vergangenheit möge das heutige geschwisterliche Verhältnis von SELK und UEK, ihren Gemeinden und Mitgliedern, nicht mehr belasten. Ihrerseits erkennt die SELK in diesem geschichtlichen Zusammenhang ihre lange währenden inneren Spaltungstendenzen, die dem Zeugnis des Evangeliums im Wege standen. Sie erkennt auch eine oft unangebrachte Härte abwertender Urteile gegenüber der Union und eine Neigung zur Selbstgenügsamkeit, die dem ökumenischen Ansatz und Anspruch lutherischer Theologie und Kirche nicht gerecht wurde. Dafür bittet sie um Vergebung." Zugleich aber wird auch verabredet, die Begegnungen der vergangenen Jahre fortzusetzen und weiter miteinander theologisch zu arbeiten. (SN)

Augustana-Kirchengemeinde Wedding: Seminar zum Thema - Kindern das Evangelium erzählen

BerlinWas haben Knisterbad, Zollstock, Ananas und Snickers gemeinsam? Sie sind alle wunderbare Hilfsmittel, das Evangelium Kindern lebensnah und mit allen Sinnen weiterzugeben. Das erlebten 22 Teilnehmende am 28. Oktober in einem Tagesseminar, zu dem der Konvent der Diakoninnen und Diakone SELK nach Berlin-Wedding eingeladen hatte. Die Referentin Karoline Fitz vom Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg verstand es, interessant und motivierend vielfältige Methoden vorzustellen und auszuprobieren. (SN/MB)

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