SELK: Statistik 2017 veröffentlicht -- Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg wächst erneut SELK

Die Statistik der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) für das Jahr 2017 ist am 14. Dezember im Kirchenbüro der SELK in Hannover freigegeben worden und wird in den nächsten Tagen den Pfarrämtern zugehen. Laut dieser offiziellen Statistik liegt die Kirchgliederzahl per 31. Dezember 2017 bei 33.371. Die Kirchgliederzahl gliedert sich in 29.229 Konfirmierte, 3.554 nichtkonfirmierte Kinder und 588 nichtkonfirmierte Erwachsene.

Das Zahlenwerk weist gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 96 Kirchglieder aus, was einer Abnahme um 0,29 Prozent entspricht. Lediglich in 38 Pfarrbezirken konnte ein Zuwachs oder jedenfalls Gleichstand festgestellt werden, für 73 Pfarrbezirke musste eine Abnahme der Kirchglieder konstatiert werden. Für drei von zehn Kirchenbezirken weist die Statistik steigende Zahlen aus: Niedersachsen-Süd (+ 4), Berlin-Brandenburg (+ 177) und Lausitz (+ 25).

Berechnet auf den Zeitraum der letzten zehn Berichtsjahre sind zwar in sechs von zehn Kirchenbezirken die Kirchgliederzahlen einmal oder mehrmals angestiegen, jedoch zeigt sich für diesen Zeitraum lediglich in zwei Kirchenbezirken ein Gesamtzuwachs: Berlin-Brandenburg (+ 803) und Lausitz (+ 87). Die Entwicklung im Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg verdankt sich vor allem der Arbeit unter Geflüchteten, vornehmlich aus dem Iran und aus Afghanistan, die unter der Leitung von Pfarrer Dr. Gottfried Martens D.D. in der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz durchgeführt wird; diese Gemeinde ist 2017 um 187 Kirchglieder gewachsen.

Die SELK hat im Zeitraum der letzten zehn Berichtsjahre um 1.894 Kirchglieder (5,4 Prozent) abgenommen. Während die Region Ost in diesem Zeitraum um 723 Kirchglieder gewachsen ist, sind für die Regionen Nord (- 775),West (- 793) und Süd (- 1.049) Rückgänge zu verzeichnen. (SN/MB)

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