Organisten-Tag in Berlin-Mitte Gemeinde Mitte ab

Ein Organistentag der Kirchenregion Ost der SELK findet am 28. März mit Georg Mogwitz (Leipzig), dem Kantor der Kirchenregion, in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Berlin-Mitte (Annenstraße 52/53) statt. Eingeladen sind alle interessierten Organisten aus der Kirchenregion zu Andachten, Zeit zum Austausch und praktischen Übungen. Anmeldungen werden bis zum 15. März erbeten an Georg Mogwitz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.). (MB/SN)

Konfirmandenfreizeit des Kirchenbezirks - Pfarrer Kempe verabschiedet Rainer Kempe a

Vom 9. bis zum 12. Januar 2020 fand die jährliche Konfirmandenfreizeit des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK im Gästehaus der Berliner Stadtmission in Gussow statt. Die Leitung hatten Pfarrer Rainer Kempe (Berlin-Neukölln), Pfarrer Kirsten Schröter (Berlin-Marzahn) sowie das JugendMitarbeiter Gremium. Inhaltlich ging es um Themen der Kirchen- und Reformationsgeschichte. Nach 12 Konfirmandenfreizeiten wurde in diesem Jahr der Hauptorganisator Pfarrer Kempe (Foto | Archiv) offiziell mit herzlichem Dank verabschiedet, da er im 4. Quartal dieses Jahres in den Ruhestand tritt. (SN/MB)

Bischof Einārs Alpe mit Pröpsten zu Gast in St. Marien Schone Alpe

Mit seinen Pröpsten und deren Ehefrauen war Bischof Einārs Alpe (Foto rechts) von der Diözese Daugavpils (deutsch: Dünaburg) der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands zu Besuch im Gästehaus der St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf. Am Montag, dem 9. Dezember 2019, kam es mit einigen Gemeindegliedern, Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne D.D. (Foto links) und Pfarrer Markus Büttner zu einer Begegnung mit der lettischen Delegation.

Bischof Alpe berichtete aus seiner Diözese und den Herausforderungen vor die er, seine Pröpste, die Kirchengemeinden mit ihren Pfarrern gestellt sind. Die Diözese Daugavpils liegt im Vier-Länder-Eck zwischen Russland, Weißrussland, Litauen, Estland. Geprägt ist diese Diözese von der Diaspora. Evangelisch-Lutherische Christen sind dort in der Minderheit. Russisch-orthodoxe und römisch-katholische Christen sowie Konfessionslose stellen die deutliche Mehrheit. Gleichfalls ist die Gegend dort nur wenig besiedelt. Menschen verlassen die ländlichen Regionen und siedeln in die größeren Städte über. Problematisch ist auch die geistliche Versorgung der Landgemeinden, da es an Pfarrern fehlt. Die verbliebenen Pfarrer versorgen daher meist mehrere Kirchgemeinden. Auch Bischof Alpe hat eine Vakanz übernommen. Die Pröpste üben ihr leitendes geistliche Amt im Nebenamt aus, betreuen somit auch selbst mehrere Kirchengemeinden. Auf Nachfrage erklärte einer der Pröpste, dass die größte Herausforderung die Weitergabe des Evangeliums sei. Anschließend berichteten die Glieder der Mariengemeinde über unsere Kirche und Gemeinde. Der Abend ging mit einer Kirchenführung durch die Marienkirche und einer kleinen Andacht, die Pfarrer Markus Büttner gehalten hat, zu Ende. Die Diözese Daugavpils gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands, mit der die SELK partnerschaftlich verbunden ist. Zu dieser Diözese gehören fünf Propsteien, mit je einem Propst als leitenden Geistlichen an der Spitze. (MB)

Mit Taufen ins neue Kirchenjahr - Erwachsenentaufen in Berlin-Wedding am 1. Advent Superintendent Brueckmann f

Am 1. Sonntag im Advent, dem Beginn des neuen Kirchenjahres, feierte die Evangelisch-Lutherische Augustana-Gemeinde Berlin-Wedding (SELK) in ihrem Gottesdienst die heilige Taufe von zwei erwachsenen Frauen, die aus Deutschland und dem Iran stammen. Statt einer Predigt hielt Superintendent Peter Brückmann (Foto|Archiv), der Gemeindepfarrer, eine Taufansprache. Unterstützung erhielt der Gemeindepfarrer durch den Persisch sprechenden Pfarrdiakon Dr. Frank Keidel. An der Orgel begleitete Ute Brückmann den Gemeindegesang in der gut besuchten Kirche.

Die Täuflinge, begleitet von ihren Taufpaten Frank Keidel und Renate Rudolph, erhielten nach der Taufe ihre Taufkerzen, die von der Gemeinde überreichten Bronzekreuze mit Kette und ihre Taufurkunden aus den Händen des Gemeindepfarrers. Nach dem Gottesdienst wurde ein Mittagessen, von Reinhard Rudolph vorbereitet, im großen Gemeindesaal für mehr als 50 Gäste angeboten; bei Kaffee, Kuchen und Weihnachtsgebäck klang der Festtag aus. (MB/SN)

Festwochenende zum 1. Advent in Berlin-Zehlendorf : 60-jähres Ordinationsgedenken von Bischof Dr. SchöneBischof Dr Schoene

Die Evangelisch-Lutherische St. Mariengemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Zehlendorf feierte am vergangenen Wochenende gleich mehrfach.

Am 30. November öffneten sich am frühen Nachmittag die Tore von „Allerlei zum Advent“. Es ist auch ein Adventsbasar, wo ein „Cookie-Walk“ zum Kauf von selbstgebackenen Keksen eingeladen hat und Adventsgestecke angeboten wurden. Aber auch eine gemütliche Kaffeestube mit vielen selbstgebackenen Leckereien sowie herzhaften Köstlichkeiten wartete auf die Besucher. Am späteren Nachmittag wurde aus dem selbst zusammengestellten Advents- und Weihnachtsheft, St. Marien singt, kräftig unter der Pianobegleitung von Annette Lossin gesungen. Das adventlich-weihnachtliche Singen bildete zwar den Abschluss von Allerlei zum Advent, das vom Veranstaltungsteam der Mariengemeinde wieder liebevoll vorbereitet wurde.

Die Feierlichkeiten wurden dann aber in der Kirche mit einem Festgottesdienst in der Marienkirche fortgesetzt. Denn am 30. November, dem Gedenktag des Apostels St. Andreas, wurde Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne, D.D. (Foto|Archiv) vor 60 Jahren in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ (SELK) in Berlin-Wilmersdorf durch Kirchenrat Lic. Matthias Schulz zum Amt der Kirche ordiniert. Der 88-jährige Jubilar predigte selbst und fungierte sowohl als Liturg als auch als Zelebrant. Das Gedächtnis der Ordination nahm sein Gemeindepastor, Pfarrer Markus Büttner, vor. Die Festgemeinde war nach dem Abendmahlsgottesdienst zum Empfang eingeladen.

Während des Empfangs sprach Kirchenrat Florian Wonneberg, selbst Gemeindeglied der Mariengemeinde, ein Grußwort namens der Kirchenleitung überbrachte die herzlichsten Segenswünsche des leitenden Gremiums der SELK. Hierbei dankte er Bischof Schöne für seinen Dienst und überreichte seiner Frau Ingrid Blumen als Dank.

Pfarrer Markus Büttner stellte sein Grußwort unter das Wort aus der Bibel (Psalm 26,8): Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt. „Im Gottesdienst schlägt ihr Herz!“, so Büttner. Bischof i.R. Schöne nimmt bis heute trotz seines Alters Vertretungsgottesdienste nicht nur in der St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf, sondern auch in anderen Kirchengemeinden der SELK in Berlin und Potsdam sehr regelmäßig wahr. Auch werde sein Rat als Seelsorger und Ansprechpartner nach wie vor gern in Anspruch angenommen.

„Das machen Sie, weil Jesus Christus Sie in den Dienst genommen hat, gesegnet, geordnet und gesandt eben das zu tun, was Arbeiter im Weinberg Gottes zu tun aufgetragen ist.“ – so sein Gemeindepfarrer. Büttner verwies auf die unterschiedlichen Funktionen, die Bischof i.R. während seiner aktiven Zeit inne hatte; Gemeindepfarrer der Mariengemeinde Zehlendorf, Superintendent des Kirchenbezirks Berlin-West und dann Bischof der SELK. „Gott sei Dank dafür! Ihnen sei gedankt für diesen Dienst, aber auch Ihrer lieben Frau Ingrid, die bis heute an Ihrer Seite diesen Dienst mitträgt. Der Dank gilt aber auch den Kindern, Oliver, Agnes und Dorothea, die ihren Vater mit der Gemeinde und Kirche geteilt haben.“

Mit einem Augenzwinkern schloss Büttner sein Grußwort: „60 Jahre Ordination heißt, dass Sie frühestens in 3 Jahren in den Frühruhestand gehen dürfen. Denn noch Ordnung unserer Kirche ist der Frühruhestand erst mit 63 Jahren möglich… ich weiß es sind Lebens- und nicht Dienstjahre. Wir möchten zum Ausdruck bringen, dass wir Ihren Dienst, den Sie unter uns bis auf den heutigen Tag tun, sehr gern annehmen…. Der Dreieinige Gott segne Sie weiterhin, er schenke Ihnen Kraft und Gesundheit, Liebe und Hoffnung. ER geleite Sie durch diese Zeit zu sich in seine ewige Herrlichkeit…. letzteres möge noch nicht so schnell eintreten.“ Anschließend übergab Pfarrer Büttner dem Jubilar und seiner Frau ein Geschenk der Mariengemeinde, ein Wochenende in Tangermünde, sowie Blumen für Frau Schöne.

„Ich freue mich und bin dankbar in dieser Gemeinde zu sein!“, so Schöne in seiner Dankesrede. Er sei überrascht, dass so viele gekommen seien, um mit ihm diesen Tag zu begehen.

Am darauffolgenden 1. Adventssonntag feierte die St. Mariengemeinde mit einem Festgottesdienst den Beginn des neuen Kirchenjahres. Anschließend blieben die Gottesdienstbesucher noch zum adventlichen Mittagessen und gemeinsamen Singen zusammen. Es war ein erlebnisreiches und schönes Wochenende. Allen, die bei den verschiedenen Veranstaltungen mitgewirkt haben, sei ganz herzlich gedankt! (MB)

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