Ballade in Velten

BalladeVom 13. bis zum 15. September 2019 nahmen rund 30 Jugendliche an der vom JugendMitarbeiterGremium Berlin-Brandenburg der SELK veranstalteten „Ballade“ in Velten teil. Jährlich befasst sich die Veranstaltung mit einem unbekannten Propheten. Pfarrer Kirsten Schröter (Berlin-Marzahn/Angermünde) konnte den Jugendlichen den Propheten Nahum auf spannende Art näherbringen. Beim anschließenden sportlichen Wettkampf maßen sich die Teams auf kreative Art und Weise in Ausdauer und Geschicklichkeit. Die „Ballade“ endete mit einem Gottesdienst. „Alle Jahre wieder“ ist nicht nur in der Weihnachtszeit.  Es handelt sich hierbei um die Jugendtage des Kirchenbezirkes Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in der zweiten Jahreshälfte. Diese Veranstaltung ist nicht so musikalisch, wie der Titel vermuten lassen könnte, sondern eher action- und sportgeprägt.

Knapp 30 Jugendliche und junge Erwachsene, zwischen 12 und 23 Jahren, fanden sich am vergangenen Wochenende in den Räumen der ortsansässigen Evangelischen Gemeinde ein. Auf dem Programm standen fantasievollen Mannschaftsspiele wie „NAHUM“, „Ball-Ade“ u.a., eine Bibelarbeit zum Propheten Nahum, Andachten, ein gemütlicher Grillabend und der abschließende Besuch des Evangelischen Gottesdienstes am Sonntagmorgen.

Sehr erfreut waren die Verantwortlichen über die Teilnahme einiger Jugendlicher aus den aktuellen Konfirmandenjahrgängen. Begeistert von der Bezirkskonfirmandenfreizeit und dem Pfingst-Camp wollten sie sich die Ballade nicht entgehen lassen. Ein besonderes Dankeschön gilt neben dem JuMiG, Pfarrer Kirsten Schröter aus dem Pfarrbezirk Marzahn-Angermünde, der den bisher weitgehend unbekannten Propheten Nahum auf eine lebensnahe, lockere Art und Weise bekannter gemacht hat. So haben alle Teilnehmenden neue Bekanntschaften auf mehreren Ebenen geschlossen. – Auch eine sehr gute Tradition, die im nächsten September so fortgesetzt werden soll. (MB/SN)

Festliche Bläsermusik und Taufsteinweihe - Kirchenmusikfest in St. Lukas in Leipzig Lukaskirche Leipzig komp

Die Kirchenregion Ost der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) feierte am Sonntag, dem 15. September 2019, ihr Bläserfest in der St. Lukaskirche in Leipzig (Foto). Nach einer Probe am Vormittag mit etwa 100 Bläsern, darunter auch Nachwuchskräfte, feierten die gut 300 Gottesdienstbesucher, darunter viele aus dem Iran stammende, den Hauptgottesdienst am frühen Nachmittag. In der gut gefüllten Kirche mit ihrer wunderbaren Akustik kam das von Bläserwart Rainer Köster (Berlin-Neukölln) erstellte Programm hervorragend zur Geltung.

Köster hatte aus dem Heft für den Deutschen Evangelischen Posaunentag 2016 in Dresden und einigen Ergänzungen ein interessantes Programm gestaltet. So konnten die Musizierenden auf bekannte Literatur zurückgreifen. Der gelesene Introitus wurde mit "Preis und Anbetung" eingerahmt und unterteilt. Die Epistellesung wurde mit "Deep River" als sehr leise Hintergrundmusik gelesen, gefolgt von einer Epistelsonate "Alles was Odem hat, lobe den Herrn" und anschließendem Bläserchoral "Nun danket alle Gott" aus der Mendelssohn-Symphonie "Lobegesang". Das Evangelium vom Barmherzigen Samariter fand in einem Evangelien-Konzert für Bläser und Sprecher seinen Ausdruck: Musik der Stafette umrahmte und unterteilte den Text. Sprecher war Prof. Andreas Schulz (Leipzig). Zur Austeilung des Abendmahls wurde in der Bläsermusik "sub communione" (alte Praxis) festliche Musik geblasen, ehe Gemeindelieder mit SELK-Kirchenregion-Ost-Kantor Georg Mogwitz (Leipzig) an der Orgel folgten. Als Liturg agierte Ortspfarrer Markus Fischer, die Predigt hielt Pfarrer Hinrich Müller (Cottbus). Superintendent Thomas Junker (Weißenfels) weihte den neuen Taufstein.

Der Vorsitzende des Kirchenmusikalischen Ausschusses der Kirchenregion Ost der SELK, Benjamin Rehle, selbst Kirchglied in Leipzig, freute sich über das Fest in der renovierten St. Lukaskirche: "Heute erstrahlt diese Kirche dank vieler großartiger Spenden, aber auch handwerklicher Unterstützung von anderen SELK-Gemeindegliedern und vieler Helfer aus der eigenen Gemeinde in neuem Glanz, was das Feiern eines so großen Festes noch schöner macht!" Im Namen des Kirchenmusikalischen Ausschusses dankte er den Helfern vor Ort, "die keine Mühen gescheut haben, um auch dieses Fest zu einem besonderen Erlebnis für uns und vor allem für unsere Posaunenchöre in der Region Ost werden zu lassen, die aus dem Thüringer Wald und dem Erzgebirge bis zur Hauptstadt und aus der Lausitz bis zum Harz hierher gereist sind!" (MB/SN)

„Gott ist gegenwärtig" - Propst Gert Kelter: Buch zum Gottesdienst neu aufgelegt Propst Kelter Goerlitz

Pfarrer Gert Kelter (Foto), Propst der Kirchenregion Ost der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), hat im Sola-Gratia-Verlag (Berlin) sein Buch "Gott ist gegenwärtig" neu herausgegeben. Die erste Auflage erschien 2003 als Beiheft der theologischen Zeitschrift "Lutherische Beiträge". Der Autor hat dieses Werk über den lutherischen Gottesdienst gründlich überarbeitet und stark erweitert - nicht zuletzt mit fünf Aufsätzen zu wichtigen und interessanten Einzelaspekten sowie mit bisher unveröffentlichtem Material für die Gottesdienstpraxis. So findet man in dieser zweiten Auflage nicht nur theologisch und historisch fundierte Sachinformationen zum lutherischen Gottesdienst, sondern auch eine Fülle von Tipps, Überlegungen, Hinweisen und erprobten Beispielen. Besonders im Blick sind dabei die gottesdienstlichen Regelungen und Gepflogenheiten der SELK.

Das Buch (416 Seiten | 9 Euro inklusive Versand | ISBN 978-3-9818561-9-4) kann direkt beim Verlag bestellt werden und ist auch als kostenloses E-Book erhältlich, bzw. ist als PDF-Datei gleichfalls kostenlos unter nachstehendem Link herunterzuladen: Gert Kelter, Gott ist gegenwärtig. Anregungen für die Feier des lutherischen Gottesdienstes. (SN/MB)

Kinderbibeltage in Berlin-Mitte KiBiWo Mitte komp

Vom 07.-08. September 2019 fand in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Berlin Mitte die jährlichen Kinderbibeltage statt. Mit ca. 20 Kindern wurde die Vielfalt der Psalmen entdeckt. Wir bemerkten, dass auch unsere Gefühle der Freude, Dankbarkeit, Trauer oder Angst in den Psalmen zu finden sind. Zusätzlich gibt es viele wunderbare Psalmenlieder. Es wurde viel gebastelt, wir besuchten das nahegelegene Pflegeheim und sangen dort für und mit den Bewohnern. Den roten Faden im Familiengottesdienst am Sonntag bildeten ebenfalls die Psalmen in Gesang und drei Predigtabschitten. Die Kinder gestalten diesen durch Musik, Tanz und Fürbitte reichlich mit. Nach dem Gottesdienst lud die fröhliche Stimmung noch zum Verweilen und gemeinsamen Essen ein. (Diakonin Anne Hilbert)

"Eine Predigt wird zu meiner Predigt" - Lektorenschulung des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg Barnbrock Fotograf Buettner

"Eine Predigt wird zu meiner Predigt" war am heutigen Samstag das Thema der diesjährigen Lektorenschulung des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die auch in diesem Jahr in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ in Berlin-Wilmersdorf stattfand.

Rund fünfzehn Teilnehmer waren zusammengekommen, um sich über eigene Erfahrungen im Dienst in Predigtgottesdiensten, die von Lektorinnen und Lektoren geleitet werden, auszutauschen und neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten. Als Referent war der Koordinator für Lektorenarbeit der SELK, Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel|Foto), angereist. Pfarrer Johann Hillermann (Berlin-Mitte) gestaltete eine Morgenandacht über "Jesus als Lektor". Und Pfarrer Edmund Hohls (Berlin-Wilmersdorf) war für die Organisation und Tagesleitung zuständig. In einer Einheit bearbeiteten die Teilnehmer ganz praktisch eine Lesepredigt und diskutierten miteinander, was in Vorbereitung eines Predigteinsatzes wie bearbeitet werden könne und müsse, und wo die Grenzen solcher Bearbeitungsgänge liegen würden. Deutlich wurde, dass die Lektoren das Bedürfnis haben, dass die ausgewählte Predigt jeweils zu ihnen passt und kein Fremdkörper bleibt.

Es blieb allerdings nicht nur bei der Theorie, sondern in einer Praxiseinheit gab es für einige Teilnehmende die Gelegenheit, beispielhaft einzelne Absätze einer Predigt vorzutragen. Die anderen Teilnehmer und der Referent gaben ihnen daraufhin Feedback zu Verständlichkeit, Gestik und Ausstrahlung. Darüber hinaus konnten auch einige ganz praktische Fragen geklärt werden: Soll der Verfasser einer Lesepredigt genannt werden - und, wenn ja, wann im Gottesdienst? Gibt es noch andere verlässliche Quellen für Lesepredigten als die SELK-Homepage? Was für Tipps gibt es für die Vorbereitung des Predigtvortrags? Die Teilnehmer zogen ein überwiegend positives Fazit der Veranstaltung. Eine nächste Lektorenschulung für den Kirchenbezirk ist für den 5. September 2020, wieder in Berlin-Wilmersdorf, geplant. Prof. Barnbrock hat zugesagt, auch dann wieder als Referent mitzuwirken. Außerdem sind Einheiten mit einem logopädischen Schwerpunkt angedacht. (SN/MB)

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